Anlageentscheidungen mit der richtigen Börsenpsychologie

In der Börsenpsychologie spielen gerade Verlustängste und Gier eine große Rolle. Die Börsenpsychologie gehört zum Teilgebiet der Finanzpsychologie und handelt von der Stimmung und dem Verhalten von Anlegern an der Börse. Angst und Gier können außerdem dazu führen, dass regelmäßig schlechte Anlageentscheidungen getroffen werden.

Heutzutage gilt die Börsenpsychologie eine wichtige Rolle ein und sollte bei jedem Börsenprofi einen wichtigen Teil bei der Anlagen Entscheidung einnehmen.

Dies trifft noch viel mehr zu, wenn gerade keine rosigen Zeiten an der Börse herrschen.

Welche Rolle spielt die Börsenpsychologie in Bezug auf die Aktienkurse?

Das Thema der Börsenpsychologie ist kein einfaches. Dabei werden Fragen gestellt wie zum Beispiel, wie reagieren Anleger psychologisch auf bestimmte Situationen und Informationen und warum reagieren diese so?

Eine weitere Frage die sich im Zuge der Börsenpsychologie stellt ist, wodurch werden Anlageentscheidungen und Anlageverhalten aus psychologischer Sicht beeinflusst? Emotionen die immer wieder in Verbindung mit der Börsenpsychologie auftauchen sind Unsicherheit, hier, Hoffnung, Panik und Angst.

Nicht nur diese, sondern alle Emotionen können zu übereilten und schlechten Handlung führen. Außerdem kann die Psychologie auch Einfluss auf die Aktienkurse nehmen.

Emotionen nehmen schnell überhand über die Stimmungslage der Anleger und führt oft zu Schnellschüssen und unüberlegten Handlungen. Oft kommt es auch zu übertriebenen Handlungen und übermäßigen Ausgaben. Eine der größten Rollen unter den Emotionen spielt hierbei die Angst.

Dies zieht sich besonders durch Krisenzeiten und ist in diesen Zeiten besonders spürbar. Nicht nur an der Börse, sondern so gut wie alle Entscheidungen in unserem Leben, die wir aus Angst treffen, sind häufig nicht die besten Entscheidungen.

Deswegen sollten Sie immer Gefühls nüchterne Entscheidungen treffen und zu versuchen sich so frei wie möglich von jedem Gefühl zu machen. Natürlich sollte man sein Bauchgefühl nicht gänzlich vergessen, aber dieses sollte höchstens ein Indiz sein und kein ausschlaggebender Grund für eine Anlage.

Oft werden Krisen an der Börse auch durch Panikreaktionen in Krisenzeiten noch weiter verstärkt. Viele Anleger fürchten sich Geld zu verlieren und verkaufen alle ihre Aktien und dies führt zu einer Kettenreaktion, die die Börse insgesamt absinken lässt.

Meist werden in diesen Situationen auch nicht nur die Verlust Aktien verkauft, sondern selbst die Aktien, welche stabil sind und zu eigentlich krisenfesten Unternehmen gehören. So kam es beispielsweise im Jahr zweitausendneun zu einem fast nicht gerechtfertigten Absturz der Börse.

Auf diesen Absturz folgte aber relativ schnell eine Trendwende, die dazu führte, dass die Kurse wieder anstiegen. Börsenpsychologie ist auch eng verknüpft mit bösen Trends, denn immer wieder werden Trends durch psychologische Mechanismen erklärbar.

Welche Erwartungen sollten Sie haben?

Grundsätzlich kann man sagen, dass man immer an den Aktienmarkt mit einer realistischen Erwartungshaltung gehen sollte.

Eine zu hohe beziehungsweise eine zu niedrige Erwartungshaltung bezüglich Aktien hat schon viele Kurse im Voraus stark beeinflusst. Deswegen gibt es den Spruch, dass die Zukunft schon in den Börsenkursen eingekreist ist. Als Beispiel kann man hier die Zinspolitik der Notenbank anführen.

Oft ist es so, dass Anleger schon auf Dinge reagieren, die noch nicht passiert sind, aber für die Zukunft vorausgesehen wurden. Dies passiert auch, wenn zum Beispiel ein steigender Leitzins erwartet wird. Das Heft des Handelns sollte dann in die Hand genommen werden, wenn die Aussage getätigt wurde und nicht wenn der Leitzins auf seinem hoch ist. Dann ist es meist schon zu spät, da viele schon auf den steigenden Leitzins reagiert haben.

Da die meisten mit diesen Fakten schon vorzeitig auf den Kurs reagieren, ändert sich meistens nicht mehr viel, wenn die Fakten dann Realität werden, da ja die erwartete Situation eingetreten ist.

Sollte es aber der Fall sein, dass die Fakten nicht eintreffen, sondern dass die Fakten enttäuschend übertroffen werden, dann gibt es meistens an der Börse einen Ausschlag nach unten oder einen Ausschlag nach oben.

Wie kann ich die Börsenpsychologie austricksen?

Generell kann man sagen, dass jeder Mensch anders aus Emotionen reagiert und die anfälliger jemand dafür ist Entscheidungen aus Emotionen heraus treffen, desto schwieriger wird es für denjenigen eine gut fundierte Entscheidung zu treffen.

Da man üblicherweise aber Gefühle nicht einfach abstellen kann, hilft nur Selbstbeherrschung und Übung. Außerdem können strikte Einhaltung von Strategien ein Weg sein, da so die eigenen Emotionen in die Entscheidung nicht mit einbezogen werden.