diskographie / Heldentat / Reviews
MetalGlory Magazin
Einst galten sie als eine der führenden Bands in der deutschen Pagan-Szene. Einige personelle Veränderungen, einen Labelwechsel und vier Jahre nach „Erdenkraft“ sind Adorned Brood mit ihrem nunmehr fünften Album zurück. Stilistisch haben die Umgestaltungen im Umfeld der Band deutliche Spuren hinterlassen. Von echtem Pagan-Metal kann man bei der „Heldentat“ mit Sicherheit nicht mehr sprechen. Dafür hat die geschmückte Brut eine sehr eigene Mischung kreiert. Da wäre zunächst Frosts akzentuierter und erstaunlich vielseitiger deutscher Gesang, der durchaus auch bei Bands wie In Extremo oder Subway to Sally gut funktionieren würde. Bereichert wird dieser Gesang immer wieder durch sein klassisches Pagan-Geröchel und dem prickelnden Duett-Gesang mit der Stimme von Flötistin Ingeborg Anna. Und damit kommen wir auch direkt zu einem weiteren wichtigen Bestandteil des Klangs der Grevenbroicher: Die mediävalen bzw. folkloristischen Elementen, die vor allem in den langsamen Momenten wie der tollen Ballade „Farewell“ und dem Instrumental „Tierra Del Fuego“ besonders deutlich hervortreten. Richtig interessant werden Adorned Brood bei Stücken wie „Tanze mit dem Tod“, „Der Sandmann“ oder „Gezeichnet“. Denn hier gesellt sich zu den bereits beschriebenen Elemente noch sehr treibendes Drumming und druckvolle Riffs in einem recht modernen an NDH-Bands erinnernden Anstrich. Ganz deutlich wird dies beim Rammstein-ähnlichen Anfang von „Der Albtraum“. Wie schon angedeutet gelingt es Adorned Brood diese verschiedenen Elemente in einem homogenen, harmonischen, druckvollen Klangbild zu verschmelzen und daraus 12 vielseitige wie spannende Stücke zu machen, die augenblicklich zünden und deren Reiz man sich nur schwer entziehen kann. Ein rundum gelungenes Album!
8.5 Punkte von LEX (am 11.10.2006)
Einst galten sie als eine der führenden Bands in der deutschen Pagan-Szene. Einige personelle Veränderungen, einen Labelwechsel und vier Jahre nach „Erdenkraft“ sind Adorned Brood mit ihrem nunmehr fünften Album zurück. Stilistisch haben die Umgestaltungen im Umfeld der Band deutliche Spuren hinterlassen. Von echtem Pagan-Metal kann man bei der „Heldentat“ mit Sicherheit nicht mehr sprechen. Dafür hat die geschmückte Brut eine sehr eigene Mischung kreiert. Da wäre zunächst Frosts akzentuierter und erstaunlich vielseitiger deutscher Gesang, der durchaus auch bei Bands wie In Extremo oder Subway to Sally gut funktionieren würde. Bereichert wird dieser Gesang immer wieder durch sein klassisches Pagan-Geröchel und dem prickelnden Duett-Gesang mit der Stimme von Flötistin Ingeborg Anna. Und damit kommen wir auch direkt zu einem weiteren wichtigen Bestandteil des Klangs der Grevenbroicher: Die mediävalen bzw. folkloristischen Elementen, die vor allem in den langsamen Momenten wie der tollen Ballade „Farewell“ und dem Instrumental „Tierra Del Fuego“ besonders deutlich hervortreten. Richtig interessant werden Adorned Brood bei Stücken wie „Tanze mit dem Tod“, „Der Sandmann“ oder „Gezeichnet“. Denn hier gesellt sich zu den bereits beschriebenen Elemente noch sehr treibendes Drumming und druckvolle Riffs in einem recht modernen an NDH-Bands erinnernden Anstrich. Ganz deutlich wird dies beim Rammstein-ähnlichen Anfang von „Der Albtraum“. Wie schon angedeutet gelingt es Adorned Brood diese verschiedenen Elemente in einem homogenen, harmonischen, druckvollen Klangbild zu verschmelzen und daraus 12 vielseitige wie spannende Stücke zu machen, die augenblicklich zünden und deren Reiz man sich nur schwer entziehen kann. Ein rundum gelungenes Album!
8.5 Punkte von LEX (am 11.10.2006)