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diskographie / Heldentat / Reviews
Metalspheres
zum Album: Heldentat
hinzugefügt: 11.09.2006
Der Vorgeschmack, den die geschmückte Brut letztes Jahr live auf ihr kommendes Album gewährte, ließ ja nichts gutes vermuten. Im Endeffekt ist „Heldentat“ zwar nicht so schlimm geworden wie befürchtet, aber so richtig warm werde ich nicht damit. Akzeptieren wir mal, daß Adorned Brood schon lange nicht mehr die wilde Teutonic War Metal-Band sind, als die sie begannen, so kann man an manchem Stück des Albums durchaus Gefallen finden. Neben der Hymne für alle Katzenliebhaber „Felidae“ gefällt mir insbesondere das getragene „Farewell“ sehr gut. Dem stehen jedoch Ausfälle wie das alberne „Sandmann“ oder die völlig überflüssige Coverversion von „7 Tage“ gegenüber. So halten sich kompositorisch und textlich Licht und Schatten etwa die Waage, die Produktion überzeugt, aber wann immer ich „Heldentat“ einlege, denke ich wehmütig daran zurück, daß Adorned Brood früher halt doch viel besser waren. Zwar weniger professionell und reif aber wesentlich rauher, ungestümer und packender. Na gut, Weiterentwicklung muß sein, im Falle Adorned Broods jedoch bleibt „Hiltia“ klar mein Favorit.