diskographie / Hiltia-Wigand / Reviews
music-scan
Adorned Brood
Hiltia & Wigand
Black Bards - 2CD
Wenn man so will, dann ist die Wiederveröffentlichung dieser beiden CDs so etwas wie die gelungene Rückschau in die Entwicklungen, vor allem die Anfänge der deutschen Pagan-Szene. Drei Jahre nach der Gründung 1993 und zwei in Eigenregie aufgenommenen und produzierten Demos, ergatterten ADORNED BROOD 1996 endlich einen Plattenvertrag und veröffentlichten "Hiltia". Zwei Jahre später erschien "Wigand" in einer auf nur 1000 Exemplare limitierten Pressung. Den Beliebtheitsgrad der Grevenbroicher Truppe spiegelten bald schon astronomische Preise für diesen Tonträger wider. Jetzt, zehn Jahre später nun die Wiederveröffentlichung. Beides CDs sind lediglich neu gemastered worden und soweit man das beurteilen kann, hat man einen guten Job abgeliefert, denn die Produktion klingt keinen Deut mehr angestaubt. Die Musik an sich ist eine Frühform des Pagan-Metal, besticht durch eine gelungene Mischung aus Black Metal und starken Foll-Elementen. Das kommt gelegentlich noch ein wenig holprig daher, zeigt aber mit wieviel Liebe ADORNED BROOD damals schon zu Werke gegangen sind. Jeder, der sich selbst als einen Teil der heutigen Pagan-Szene versteht, der sollte seine Hausaufgaben machen und sich dieses gelungene Re-Release unter den Nagel reißen.
Daniel
Adorned Brood
Hiltia & Wigand
Black Bards - 2CD
Wenn man so will, dann ist die Wiederveröffentlichung dieser beiden CDs so etwas wie die gelungene Rückschau in die Entwicklungen, vor allem die Anfänge der deutschen Pagan-Szene. Drei Jahre nach der Gründung 1993 und zwei in Eigenregie aufgenommenen und produzierten Demos, ergatterten ADORNED BROOD 1996 endlich einen Plattenvertrag und veröffentlichten "Hiltia". Zwei Jahre später erschien "Wigand" in einer auf nur 1000 Exemplare limitierten Pressung. Den Beliebtheitsgrad der Grevenbroicher Truppe spiegelten bald schon astronomische Preise für diesen Tonträger wider. Jetzt, zehn Jahre später nun die Wiederveröffentlichung. Beides CDs sind lediglich neu gemastered worden und soweit man das beurteilen kann, hat man einen guten Job abgeliefert, denn die Produktion klingt keinen Deut mehr angestaubt. Die Musik an sich ist eine Frühform des Pagan-Metal, besticht durch eine gelungene Mischung aus Black Metal und starken Foll-Elementen. Das kommt gelegentlich noch ein wenig holprig daher, zeigt aber mit wieviel Liebe ADORNED BROOD damals schon zu Werke gegangen sind. Jeder, der sich selbst als einen Teil der heutigen Pagan-Szene versteht, der sollte seine Hausaufgaben machen und sich dieses gelungene Re-Release unter den Nagel reißen.
Daniel