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diskographie / noor / reviews
darkmoments
zum Album: Noor
hinzugefügt: 01.12.2008
Adorned Brood- -noor- --- [Vö: 21.11.2008]
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Gerade mal etwas mehr als einen Monat ist es her, dass ADORNED BROOD das Re-Release ihrer beiden ersten (limitierten und ausverkauften) Alben „Hiltia & Wigand“ auf den Markt brachten. Die Fans haben sich wahrscheinlich noch nicht einmal daran satt gehört, da gibt es auch schon ein neues Ohrengewitter der fünf Pagan Metaler. Wer die Band erst mit ihrem Re-Release kennengelernt hat und wem gefiel, was er da hörte, dem ist auch das neue Werk, „Noor“, sehr ans Herz zu legen.

Das Wort „Noor“ ist eine abgeänderte Version des dänischen „Nor“, was soviel wie Bucht oder Haff bedeutet. Ganz im Zeichen des Meeres sind auch alle Texte geschrieben, die von kriegerischen Seemännern, Stürmen und wildem Wasser handeln. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet ist diese CD schonmal ein tolles Konzeptalbum, da es konsequent um ein Thema kreist und dennoch nicht langweilig wirkt. Texte sind aber nunmal nicht alles, der echte Metal Liebhaber möchte ja auch ordentlich die Haare schnicken können – und das kann er. „Noor“ ist musikalisch doch ziemlich hart und geht sparsam mit melodiösen und ruhigen Passagen um. Natürlich ist auch die Querflöte wieder mit von der Partie, meines Erachtens aber weniger im Vordergrund. Die Songs bauen sich aus einer Mischung von gesungenen Parts und rauen Shouts und Growls auf, wie zum Beispiel in „Am Grunde des Meeres“, das zwar wie ein Trinklied mit typischen Folk-Ambiente beginnt, aber auch schnell eher zum Headbangen als zum Trinken animiert. Und ob der Track „Adorned Brood“, der das Biest - den Wolf im Schafspelz - besingt, einfach so den Namen der Band trägt oder vielleicht eine kleine Selbst-Charakterisierung ist, wer weiß? Mit diesem Album machen ADORNED BROOD aus ihrem inneren Biest jedenfalls keinen Hehl und lassen es ungeniert und höllisch rockig in 10 Songs ausbrechen. Zu guter Letzt wurde auch noch der Klassiker unter den Seemannsliedern, „Drunken Sailor“, gecovert, das doch überraschend viel von seinem traditionellen Klang behielt und gepaart mit heftigem Bass und energischem Schlagzeug wirklich super geworden ist.

Fans werden von dieser Scheibe ganz sicher nicht enttäuscht sein und wer auf der Suche nach neuem, gut gemachtem Metal ist, ist hier ebenfalls goldrichtig. In den Regalen wird „Noor“ ab dem 21. November stehen, vorher gibt es aber schon Hörproben auf dem Myspace Profil der Band. Also reinhören und den Donnergroll genießen.

Rezi: Nadine Schmitt
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Tracklist:
01. Intro
02. Storm
03. Am Grunde des Meeres
04. Sons of the Damned
05. Noor
06. Adorned Brood
07. Schiff der Toten
08. Trollmelody
09. Under Yggdrasil
10. Drunken Sailor