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metalmagazin
Adorned Brood - Noor
Reviews - CDs
Geschrieben von: Anja
Sonntag, 14. Dezember 2008 um 02:51
Ho ho ho und 'ne Buddel mit Rum! Kramt eure Augenklappen raus, setzt euch euren ausgestopften Piepmatz auf die Schulter und übt fleißig "Arrrr" zu sagen, denn ADORNED BROODs neues Album "Noor" könnte die passende musikalische Untermalung sein, wenn ihr den Piraten in euch raus lassen wollt!
Dieses Jahr feiern ADORNED BROOD ihr 15-jähriges Bandjubiläum, was ein guter Anlass war, die ersten beiden ausverkauften Alben "Hiltia" und "Wigand" nochmals remastert auf den Markt zu bringen. Die Biographie der Band ist von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. So gab es die Jahre nach der Veröffentlichung der ersten beiden Alben Probleme mit Plattenfirmen und im Lineup tat sich auch einiges; schließlich kam es sogar zu einer längeren Zwangspause. 2005 schließlich wurde in Black Bards ein neues Label gefunden.
"Noor" heißt es nun, das mittlerweile 6. Studioalbum der Grevenbroichener. "Noor" leitet sich vom dänischen Nor ab und bedeutet so viel wie Bucht oder Hafen. Und genau darum geht es auch im gleichnamigen Titel auf dem Album. Denn ihm wird grob beschrieben, wie ADORNED BROOD wieder in ihrem Heimathafen angekommen sind. Vielleicht kann man das auch als versteckten Hinweis darauf sehen, dass Gitarrist Mirko "Pagan" Klier wieder mit an Board ist, und so auch ein Stück Heimat zurück zur Band zurück gekommen ist. Durch die treibenden Drums und die harten Gitarren vermitteln ADORNED BROOD, dass diese Reise nicht ganz so einfach gewesen sein mag. Generell dürfte das Drumming ein guter Grund sein, dass so mancher wild sein Haar schütteln wird, und auch die Gitarren sind zuweilen fast schon aggressiv. Die Gitarren wurden übrigens während der Produktion des Albums akustisch eingespielt und über eine AMP-Simulation aufbereitet. Auch beim Bass wurde diese Simulation genutzt, so dass die Instrumente sehr sauber klingen. Neben klarem Frauen- und Männergesang keift sich Sänger Markus Frost fast durch das gesamte Album. In manchen Refrains ist auch ein Chor zu hören, der die Lieder voller erscheinen lässt.
Auf "Noor" finden sich auch zwei "Coverversionen". Das Seemannslied "Wir Lieben Die Stürme" hat in leicht abgewandelter Form als "Am Grunde Des Meeres" seinen Weg aufs Album gefunden. Vielleicht kennen einige von euch das Lied auch schon, denn Slime, The Kelly Family und Heino haben es auch schon gecovert. Das zweite Cover weckte Erinnerungen in mir, die ich lieber dauerhaft verdrängen wollte. Das als "Sauf- und Spaßlied" bezeichnete "Drunken Sailor" ist nämlich der letzte Titel des Albums. Und ich nehme an, viele von euch sind darüber auch in der Schule im Englischunterricht gestolpert - hoffentlich ohne weitere Folgeschäden angerichtet zu haben.
"Noor" bietet viele eingängige Melodien und Refrains, die sicherlich nicht nur bei Genre-Liebhabern für gute Laune sorgen werden.
Band: Adorned Brood
Album: Noor
Tracks: 10
Genre: Pagan Metal
Lineup: Ingeborg Anna Baumgärtel - Gesang/Querflöte, Mirko "Pagan" Klier - Rhythmusgitarre, Markus Frost - Gesang/Bass, Thosten Derks - Sologitarre, Tim Baumgärtel - Drums
Label: Black Bards
Website: www.adornedbrood.de
Bewertung: 8/10
Adorned Brood - Noor
Reviews - CDs
Geschrieben von: Anja
Sonntag, 14. Dezember 2008 um 02:51
Ho ho ho und 'ne Buddel mit Rum! Kramt eure Augenklappen raus, setzt euch euren ausgestopften Piepmatz auf die Schulter und übt fleißig "Arrrr" zu sagen, denn ADORNED BROODs neues Album "Noor" könnte die passende musikalische Untermalung sein, wenn ihr den Piraten in euch raus lassen wollt!
Dieses Jahr feiern ADORNED BROOD ihr 15-jähriges Bandjubiläum, was ein guter Anlass war, die ersten beiden ausverkauften Alben "Hiltia" und "Wigand" nochmals remastert auf den Markt zu bringen. Die Biographie der Band ist von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. So gab es die Jahre nach der Veröffentlichung der ersten beiden Alben Probleme mit Plattenfirmen und im Lineup tat sich auch einiges; schließlich kam es sogar zu einer längeren Zwangspause. 2005 schließlich wurde in Black Bards ein neues Label gefunden.
"Noor" heißt es nun, das mittlerweile 6. Studioalbum der Grevenbroichener. "Noor" leitet sich vom dänischen Nor ab und bedeutet so viel wie Bucht oder Hafen. Und genau darum geht es auch im gleichnamigen Titel auf dem Album. Denn ihm wird grob beschrieben, wie ADORNED BROOD wieder in ihrem Heimathafen angekommen sind. Vielleicht kann man das auch als versteckten Hinweis darauf sehen, dass Gitarrist Mirko "Pagan" Klier wieder mit an Board ist, und so auch ein Stück Heimat zurück zur Band zurück gekommen ist. Durch die treibenden Drums und die harten Gitarren vermitteln ADORNED BROOD, dass diese Reise nicht ganz so einfach gewesen sein mag. Generell dürfte das Drumming ein guter Grund sein, dass so mancher wild sein Haar schütteln wird, und auch die Gitarren sind zuweilen fast schon aggressiv. Die Gitarren wurden übrigens während der Produktion des Albums akustisch eingespielt und über eine AMP-Simulation aufbereitet. Auch beim Bass wurde diese Simulation genutzt, so dass die Instrumente sehr sauber klingen. Neben klarem Frauen- und Männergesang keift sich Sänger Markus Frost fast durch das gesamte Album. In manchen Refrains ist auch ein Chor zu hören, der die Lieder voller erscheinen lässt.
Auf "Noor" finden sich auch zwei "Coverversionen". Das Seemannslied "Wir Lieben Die Stürme" hat in leicht abgewandelter Form als "Am Grunde Des Meeres" seinen Weg aufs Album gefunden. Vielleicht kennen einige von euch das Lied auch schon, denn Slime, The Kelly Family und Heino haben es auch schon gecovert. Das zweite Cover weckte Erinnerungen in mir, die ich lieber dauerhaft verdrängen wollte. Das als "Sauf- und Spaßlied" bezeichnete "Drunken Sailor" ist nämlich der letzte Titel des Albums. Und ich nehme an, viele von euch sind darüber auch in der Schule im Englischunterricht gestolpert - hoffentlich ohne weitere Folgeschäden angerichtet zu haben.
"Noor" bietet viele eingängige Melodien und Refrains, die sicherlich nicht nur bei Genre-Liebhabern für gute Laune sorgen werden.
Band: Adorned Brood
Album: Noor
Tracks: 10
Genre: Pagan Metal
Lineup: Ingeborg Anna Baumgärtel - Gesang/Querflöte, Mirko "Pagan" Klier - Rhythmusgitarre, Markus Frost - Gesang/Bass, Thosten Derks - Sologitarre, Tim Baumgärtel - Drums
Label: Black Bards
Website: www.adornedbrood.de
Bewertung: 8/10