diskographie / noor / reviews
metalstorm
Reviews
ADORNED BROOD - Noor
Label/Vertrieb: Black Bards Entertainment
Noor
ADORNED BROOD haben bereits Paganmetal gespielt, als das Gros der heutigen Szene-„Fans“ noch gepflegt in die Windeln geschissen hat, können also getrost zu den Mitbegründern dieser Teilszene gerechnet werden. Die Mannen (und Dame) und Frontkämpfer Frost haben in all der Zeit einige wohlgefällige Alben erschaffen, die alle ihre Fans gefunden haben, auch wenn man mit den letzten Veröffentlichungen durchaus polarisiert hat. So fand besonders das Traditional „Sieben Tage Lang“ auf dem Vorgänger „Heldentat“ in der Presse keinen Anklang, live jedoch war es dennoch ein Garant für gute Laune…klar, kann ja auch jeder mitgröhlen, was soll da schon schief gehen?
Nun liegt mit „Noor“ das 6. Album vor und weiß durchaus zu überzeugen. ADORNED BROOD setzen auf eine stellenweise starke Dynamik in den Songs, die zwischen Wutausbruch und Elfenartigem pendelt, wobei man es versteht, allzu peinliche Klippen zu umschiffen. Mit „Sons Of The Dead“ hat man auch eine, so von mir geliebte, Metalhymne am Start, die den Zusammenhalt der Szene beschwört. Wer Frost kennt, weiß auch, dass dies kein Inhaltsleeres Geblubber ist, der Kerl ist schon seit etlichen Jahren in der Szene unterwegs und steht auch dazu. Toller Song, bei dem ich allerdings auf den Elfenpart lieber verzichtet hätte…aber hey, gut isser dennoch!
Auch der Rest der Songs weiß zu überzeugen, besonders „Under Yggdrasil“ geht sofort ins Ohr und mit „What Shall We Do…“ gibt es auch wieder ein Traditional, das Live mächtig abgehen wird.
Trotz Querflöte und weiblichen Gesang bekommt man hier keine ELEUVEITIE-Weichspül-Pagan-Version geboten, sondern eine gute Mischung aus Pagan und Blackmetal, die einfach Spaß macht.
Mit ADORNED BROOD kann und sollte man 2008 wieder rechnen!
Punkte: 74
Tequila / 12.11.2008
Reviews
ADORNED BROOD - Noor
Label/Vertrieb: Black Bards Entertainment
Noor
ADORNED BROOD haben bereits Paganmetal gespielt, als das Gros der heutigen Szene-„Fans“ noch gepflegt in die Windeln geschissen hat, können also getrost zu den Mitbegründern dieser Teilszene gerechnet werden. Die Mannen (und Dame) und Frontkämpfer Frost haben in all der Zeit einige wohlgefällige Alben erschaffen, die alle ihre Fans gefunden haben, auch wenn man mit den letzten Veröffentlichungen durchaus polarisiert hat. So fand besonders das Traditional „Sieben Tage Lang“ auf dem Vorgänger „Heldentat“ in der Presse keinen Anklang, live jedoch war es dennoch ein Garant für gute Laune…klar, kann ja auch jeder mitgröhlen, was soll da schon schief gehen?
Nun liegt mit „Noor“ das 6. Album vor und weiß durchaus zu überzeugen. ADORNED BROOD setzen auf eine stellenweise starke Dynamik in den Songs, die zwischen Wutausbruch und Elfenartigem pendelt, wobei man es versteht, allzu peinliche Klippen zu umschiffen. Mit „Sons Of The Dead“ hat man auch eine, so von mir geliebte, Metalhymne am Start, die den Zusammenhalt der Szene beschwört. Wer Frost kennt, weiß auch, dass dies kein Inhaltsleeres Geblubber ist, der Kerl ist schon seit etlichen Jahren in der Szene unterwegs und steht auch dazu. Toller Song, bei dem ich allerdings auf den Elfenpart lieber verzichtet hätte…aber hey, gut isser dennoch!
Auch der Rest der Songs weiß zu überzeugen, besonders „Under Yggdrasil“ geht sofort ins Ohr und mit „What Shall We Do…“ gibt es auch wieder ein Traditional, das Live mächtig abgehen wird.
Trotz Querflöte und weiblichen Gesang bekommt man hier keine ELEUVEITIE-Weichspül-Pagan-Version geboten, sondern eine gute Mischung aus Pagan und Blackmetal, die einfach Spaß macht.
Mit ADORNED BROOD kann und sollte man 2008 wieder rechnen!
Punkte: 74
Tequila / 12.11.2008
