diskographie / noor / reviews
soundgarden
Band: Adorned Brood
Titel: Noor
Label: Black Bards Entertainment
He ihr Freizeitwikinger da draußen aufgepasst! Adorned Brood sind nach zwei Jahren wieder zurück und haben einen Gustohappen in Sachen Pagan/Viking Metal eingezimmert der sich hören lassen kann. Unter dem Banner von Black Bards Entertainment hat man das nunmehr sechste Album eingespielt. Wer auf heroische Klänge mit vielen rauen Elementen steht, der sollte den 27.11.08 dick anstreichen, denn an diesem Tag wird das Album welches von Markus Frost (voc & bass), Ingeborg Baumgärtel (voc & flute), Thorsten Derks (guit), Mirko Klier (guit) und Tim Baumgärtel (drums) aus dem Feuer gehoben wurde erscheinen.
Das „Intro" welches mit Meeresrauschen und einem heroischen Soundklang glänzt, ist eine gute Einleitung und man bekommt binnen Sekunden Lust nach seinem Helm und seiner Streitaxt zu greifen und auf Beutezug zu gehen. Mit einer ordentlichen Breitseite des rauen und speedigen Metal dieses Genres wird gleich beim anschließenden „Storm" weiter gemacht. Viele folkloristische Elemente finden Verwendung und werten das Ganze um Zacken auf. Die wechselnden Gesangseinlagen sind sehr gut und breit gefächert. So bieten uns hier die Herrschaften einen guten Querschnitt aus Frauengesängen, tiefen Growls, infernalem Gekreische und klaren, wenn auch sehr rauen Klargesängen. Die zusätzlich sehr melodischen Gitarrenlinen machen ihr übriges. Man schöpft gleich zu Beginn aus den Vollen und galoppiert dabei in der Masse mit einem sehr hohen Tempo daher. Sehr an viele alte Matrosenlieder bzw. an verschiedene Lagerfeuerlieder erinnert nun „Am Grunde Des Meeres". Vom Konzept her erinnert mich das Ganze ein wenig an „7 Tage lang", denn auch hier wird der Song erst nach einigen Sekunden gesteigert. Befindet man sich am Anfang noch auf sehr folkloristischen Pfaden, so preschen die Herrschaften gleich nach einigen Sekunden mit einem atemberaubenden Tempo aus den Boxen. Einige Wechsel hat man hier parat und die Band kehrt immer wieder in folkige Ecke zurück, hier verweilt man aber nur kurzzeitig, bevor es wieder recht flott weiter geht. Das aufkommende Polkafeeling zum Ende hin ist eine sehr gute Draufgabe und denke mir das die Fans bei den Konzerten hier ordentlich abtanzen und bangen werden. Recht verhalten ist der Beginn von „Sons of the Damned", danach unterbreitet man uns eine volle Breitseite von fieser und dunkler Härte....
more details & tracklist online @ www.metal-underground.at.vu
_________________
Non nobis domine,
non nobis,
sed nomini tuo da gloriam
Band: Adorned Brood
Titel: Noor
Label: Black Bards Entertainment
He ihr Freizeitwikinger da draußen aufgepasst! Adorned Brood sind nach zwei Jahren wieder zurück und haben einen Gustohappen in Sachen Pagan/Viking Metal eingezimmert der sich hören lassen kann. Unter dem Banner von Black Bards Entertainment hat man das nunmehr sechste Album eingespielt. Wer auf heroische Klänge mit vielen rauen Elementen steht, der sollte den 27.11.08 dick anstreichen, denn an diesem Tag wird das Album welches von Markus Frost (voc & bass), Ingeborg Baumgärtel (voc & flute), Thorsten Derks (guit), Mirko Klier (guit) und Tim Baumgärtel (drums) aus dem Feuer gehoben wurde erscheinen.
Das „Intro" welches mit Meeresrauschen und einem heroischen Soundklang glänzt, ist eine gute Einleitung und man bekommt binnen Sekunden Lust nach seinem Helm und seiner Streitaxt zu greifen und auf Beutezug zu gehen. Mit einer ordentlichen Breitseite des rauen und speedigen Metal dieses Genres wird gleich beim anschließenden „Storm" weiter gemacht. Viele folkloristische Elemente finden Verwendung und werten das Ganze um Zacken auf. Die wechselnden Gesangseinlagen sind sehr gut und breit gefächert. So bieten uns hier die Herrschaften einen guten Querschnitt aus Frauengesängen, tiefen Growls, infernalem Gekreische und klaren, wenn auch sehr rauen Klargesängen. Die zusätzlich sehr melodischen Gitarrenlinen machen ihr übriges. Man schöpft gleich zu Beginn aus den Vollen und galoppiert dabei in der Masse mit einem sehr hohen Tempo daher. Sehr an viele alte Matrosenlieder bzw. an verschiedene Lagerfeuerlieder erinnert nun „Am Grunde Des Meeres". Vom Konzept her erinnert mich das Ganze ein wenig an „7 Tage lang", denn auch hier wird der Song erst nach einigen Sekunden gesteigert. Befindet man sich am Anfang noch auf sehr folkloristischen Pfaden, so preschen die Herrschaften gleich nach einigen Sekunden mit einem atemberaubenden Tempo aus den Boxen. Einige Wechsel hat man hier parat und die Band kehrt immer wieder in folkige Ecke zurück, hier verweilt man aber nur kurzzeitig, bevor es wieder recht flott weiter geht. Das aufkommende Polkafeeling zum Ende hin ist eine sehr gute Draufgabe und denke mir das die Fans bei den Konzerten hier ordentlich abtanzen und bangen werden. Recht verhalten ist der Beginn von „Sons of the Damned", danach unterbreitet man uns eine volle Breitseite von fieser und dunkler Härte....
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Non nobis domine,
non nobis,
sed nomini tuo da gloriam